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Hilfe für Ostafrika

Das Landesjugendpfarramt hatte gemeinsam mit anderen Organisationen zu einem ökumenischen Hungermarsch am 17. September 2011 in Oldenburg aufgerufen. Mehr als 200 Menschen sind diesem Aufruf gefolgt. Allein durch die am Marsch Beteiligten sind über 2.600 Euro zusammengekommen. Durch weitere Spendenaktionen im Umfeld wurde die Summe noch weiter erhöht. Wir danken allen, die sich an diesem Projekt beteiligt haben!

Auch wenn der Hungermarsch vorbei ist, die Katastrophe in Ostafrika hält noch an. Darum sind weitere Spenden notwendig.

Bis zu 12 Millionen Menschen sind am Horn von Afrika vom Hungertod bedroht. Zehntausende Menschen sind schon gestorben und es werden täglich mehr. Besonders gefährdet sind die Schwächsten der Schwachen: die Kinder.

Diese Katastrophe war vorhersehbar! Eine Dürre kommt nicht über Nacht. Ein Regime, das weite Teile des Landes unterdrückt und keine Hilfe zulassen will, kommt nicht über Nacht. Die ungerechte Verteilung von Gütern, die Spekulationen mit Lebensmitteln und nicht zuletzt unser Wegsehen– all das führt zu einer der größten Katastrophen in unserer Welt. Und sie wird kaum wahrgenommen. Denn die Schwächsten der Schwachen, die Kinder und die Armen und die Menschen, die zu zigtausenden auf der Flucht sind, haben keine Lobby.

Viel zu lange haben wir geschwiegen, das müssen wir bekennen.

Ausdrücklich schließen wir uns dem Spendenaufruf unserer Kirche an und bitten Euch und Sie um finanzielle Unterstützung für die Menschen, die Hunger leiden und für all jene, die unter Gefahr auch für ihr eigenes Leben Hilfe nach Somalia auf den Weg bringen.

Doch wir wollen mehr tun. Wir wollen nicht nur uns, sondern auch den Menschen um uns herum die Not unserer Schwestern und Brüder in Afrika ins Bewusstsein rufen. In ein Bewusstsein nicht der stummen Betroffenheit, sondern des Handelns. Es braucht Geld, um konkret zu helfen. Es braucht aber vor allem und immer wieder: ein Bewusstsein dafür, dass auch wir mit unserem Lebensstil, mit unserem Wirtschaften, mit unserer Profitgier dazu beitragen, dass Menschen auf dieser Welt um ihr täglich Brot gebracht werden.

Darum hatten wir zum Ökumenischen Hungermarsch am 17. September 2011 aufgerufen mit dem Motto:

Es ist genug für alle da!

Not sehen – Brot teilen – Gerechtigkeit fordern

Auf dieser Webseite gibt es einen Bericht über den Hungermarsch und die Bekanntgabe des Sammelergebnisses.

Weitere Fotos sind auf unserem Flickr-Account zu finden.

Folgende Organisationen hatten zum Hungermarsch am 17. September aufgerufen:

(Titelfoto: © Weltdienstprogramm des Lutherischen Weltbundes in Kenia)