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Hetzen, …

rennen und vor allem das Durchatmen nicht vergessen…

Ne da kann ich nicht… Der Termin ist schon geblockt… Oh ne da ist ein Paralleltermin, vielleicht ein anderes Mal…

… das sind alles Sätze die ich in meinem Sprachgebrauch viel zu oft verwende und meistens zu Leuten sage, die ich gern habe und die mir wichtig sind. Jedes Mal denke ich: „Boah ist das ärgerlich, darauf hättest du richtig Lust gehabt.“
Doch da ist diese Verpflichtung, ob es der Job ist, die Schule, die Familie oder auch die Zeit die man im Namen des Ehrenamtes verbringt. Alles Dinge die den Tag so füllen und irgendwann wünscht man sich eigentlich nur noch, dass der Tag nur ein paar Stunden länger ist. Damit würdest du das alles unter einen Hut kriegen. Das geht aber leider nicht, also was tun?

Ich merke jede Woche, dass es eine neue Herausforderung ist und dass es auf Dauer auch immer wieder zu Konflikten kommt. Sei es das ich einen Termin in der ejo absagen muss, weil es auf der Arbeit doch länger gedauert hat als gedacht, oder dass man einen Termin mit der Familie einem Termin mit den Freunden eigentlich vorziehen müsste. Jede Woche die Entscheidung: welche Prioritäten setze ich bzw. habe ich mir irgendwann mal gesetzt? 

Die Arbeit macht Spaß, das Ehrenamt erfüllt mich, die Freunde und Familie liebt man über alles. Kann man da eigentlich eine Art Rangfolge festlegen? Ich glaube nicht. Mit welcher Begründung sollte einer dieser Bereiche hinten anstehen müssen? 

Der Kopf ist voll mit all diesen Dingen und ich rede mir regelmäßig ein, dass das ja eigentlich gar nicht so viel ist was man um die Ohren hat. Job, Ehrenamt, Schule, Freunde und Familie… das sollte ja wohl zu schaffen sein und irgendwie schafft man es ja auch – Woche für Woche. Tag für Tag. Wird uns das vielleicht irgendwann zu viel? Brechen wir daran vielleicht irgendwann zusammen oder verletzen Menschen die wir lieben? Keine Ahnung. Ich glaube darauf gibt es keine Antwort. Wir können nur versuchen damit umzugehen und uns selber nicht zu vergessen.

Die Ruhe finden und sich regelmäßig zu zwingen einfach mal durchzuatmen… ein gutes Buch, die Lieblingsmusik und geliebte Menschen sind meine Medizin gegen den Stress und den Alltagstrott. Einfach mal in sich gehen und sich selber auf die Schulter klopfen und sagen: “Gut gemacht!“. Wenn man das nicht kann, sag ich es jetzt einfach zu jedem der das hier liest:

Gut gemacht! Mach weiter so, dass es dich glücklich macht und sobald es das nicht mehr tut – ändere es!

Wünsche euch einen schönen Abend mit eurer Lieblingsmusik!

Annika

über

Ich bin Annika, 23 Jahre jung und im ejo Vorstand seit November 2017.

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