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Jugendliche unterstützen Projekt gegen den Landraub

Hoffnungsmarsch

Drei Hoffnungsmärsche zugunsten von Brot für die Welt veranstaltete die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven am vergangenen Samstag, 14. September 2013. Die mehr als 850 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen sich vom widrigen Wetter nicht beeindrucken. Sie erliefen eine Spendensumme von über 13.000 Euro, die für das Projekt “Mutig gegen den Landraub“ bestimmt sind.

Zeitgleich fanden die Hoffnungsmärsche in den drei Bezirken Jever, Varel und Wilhelmshaven statt. Organisiert und vorbereitet wurden sie vom Kreisjugenddienst in Zusammenarbeit mit vielen Ehrenamtlichen. Für die Hoffnungsmärsche machten sich Konfirmandinnen und Konfirmanden im Vorfeld auf die Suche nach Spendengeberinnen und –gebern. Durch viele kleine Spenden kam auf diese Weise am Ende eine große Summe zusammen.

Der Bezirk Wilhelmshaven war in diesem Jahr zum zweiten Mal dabei und konnte stolz vermelden, dass alle Wilhelmshavener Kirchengemeinden sich am Hoffnungsmarsch beteiligt haben. Im Bezirk Jever war Landesjugendpfarrer Sven Evers vor Ort.

Mit dem Projekt „Mutig gegen den Landraub“ unterstützt Brot für die Welt die Organsiation  ASOCIANA in Argentinien und hilft so den indigenen Völkern, denen ihr Land streitig gemacht wird.

Bezirk Jever

Im Bezirk Jever trafen sich alle Beteiligten des Hoffnungsmarsches in Schortens-Heidmühle am Klosterpark. Nach einer Begrüßung und einem Segen durch den Landesjugendpfarrer Sven Evers setzte sich der Zug mit ca. 300 Konfirmandinnen und Konfirmanden in Bewegung. Unter der Begleitung des THW und des DRK durchlief er Schortens und endete am Martin-Luther-Haus in Heidmühle. Zum Abschluss wurden alle mit einem Essen durch die Pfadfinder versorgt und anschließend wieder mit Bussen in ihre Gemeinden gebracht.

Start des Hoffnungsmarsches in Varel
Start des Hoffnungsmarsches in Varel

Bezirk Varel

Gegen 10.30 Uhr ging es in der Schlosskirche Varel mit einer kleinen Andacht mit Theater und der Band HomeComing los. Anschließend wurde ein Gruppenfoto gemacht und die ca. 350 Teilnehmenden machten sich unter der Begleitung von den Johannitern und der Polizei auf den Weg nach Dangastermoor und wieder zurück zur Schlosskirche. Dort angekommen gab es einen kleinen Snack und Getränke für alle und das Ergebnis wurde bekanntgegeben. Anschließend ging es für die Konfirmandinnen und Konfirmanden in den von der Firma Bruns Reisen gesponserten Busse wieder zurück. Für den Snack hat die Bäckerei Fröllje sehr kostengünstige Brötchen zur Verfügung gestellt.

Bezirk Wilhelmshaven

Nach einer kurzen Andacht mit Theater und Musik in der Friedenskirche in Fedderwardergroden machte sich die Gruppe auf den Weg. Als erstes ging es über den Wochenmarkt, dann Richtung Autobahn und am Freibad Nord vorbei wieder zurück zur Friedenskirche. Nach einem kleinen Snack und der Verkündigung des Ergebnisses endete der zweite Hoffnungsmarsch im Bezirk Wilhelmshaven, an dem in diesem Jahr Konfirmandinnen und Konfirmanden aus allen Wilhelmshavener Kirchengemeinden teilnahmen.

(Lucas Scheel)

Weitere Bilder von den Hoffnungsmärschen gibt es auf der Webseite der ejo im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven.

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