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Klaas Heufer-Umlauf wirbt für soziales Schnupperpraktikum

Eine Woche lang freiwillig in sozialen Einrichtungen hospitieren und mithelfen: Das bietet der „Szenenwechsel“ zu dem Diakonie und Caritas gemeinsam mit dem BDKJ und der Evangelischen Jugend Olenburg (ejo) einladen. Jugendliche ab 15 Jahren und junge Erwachsene im Oldenburger Land bekommen so Einblick in die Vielfalt sozialer Arbeit. Den Szenenwechsel könnt ihr in Altenheimen, in der Jugend- oder Behindertenhilfe, in Kindergärten, Sozialstationen und andere sozialen Einrichtungen der Kirchen erleben. Die Aktion findet wieder in den Osterferien statt, in der Zeit vom 7. bis zum 11. April 2015. Alle Infos gibt es online unter www.szenen-wechsel.de – dort könnt ihr euch auch direkt anmelden.

Schirmherr der diesjährigen Aktion ist Klaas Heufer-Umlauf. Der aus Oldenburg stammende Star der deutschen Fernsehunterunterhaltung ist ein vor allem beim jüngeren Publikum angesagter Entertainer (Schauspieler, Sänger, Comedian, Moderator). Mit seinen 30 Jahren hat sich Heufer-Umlauf in vielen Rollen ausprobiert und den Szenenwechsel quasi zum Lebensprogramm entwickelt. Heufer-Umlauf wirbt für den Szenenwechsel in sozialen Einrichtungen.

Drei Fragen an Klaas Heufer-Umlauf

Wieso unterstützen Sie den Szenenwechsel?

Ich habe nach der Schule Zivildienst in einer Einrichtung der Altenhilfe gemacht. Das war für mich so eine Art Szenenwechsel und hat mich sehr geprägt. Bei Caritas und Diakonie können Jugendliche sich jetzt für ein Woche der Osterferien engagieren. Ich bin sicher, das lohnt sich! Und ich finde es bemerkenswert, dass der Szenenwechsel jetzt schon zum 18. Mal angeboten wird. Solch einen Einblick in soziale Arbeit gibt es sonst nirgends.

Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt auf Comedy, Spaß und Unterhaltung. Wie passt das zum Szenenwechsel?

Sehr gut. Denn beim Szenenwechsel steht die Freude am Entdecken und der Spaß an der Arbeit mit Menschen im Zentrum. Die Teilnehmer kommen mit Menschen in Berührung, zu denen sie sonst kaum Kontakt gefunden hätten. Beim Szenenwechsel können Jugendliche erleben, dass soziale Arbeit bei aller Ernsthaftigkeit sehr lustig sein kann und wirklich Spaß macht.

Sie stehen sonst eher für Stunts in engen Felsspalten oder Eiswasser-Challenge in freier Wildbahn.

Soziale Arbeit ist mindestens so spannend wie solche Aktionen. Vor laufenden Kameras machen sich Felsspalten oder Eiswasser einfach besser. Die Herausforderung beim Szenenwechsel findet im Kopf und im Herzen der Teilnehmenden statt. Da passiert was, wenn man das erste Mal mit Behinderten in Kontakt kommt, am Bett eines Pflegebedürftigen steht, von der Lebenssituation eines Wohnungslosen hört oder miterlebt, wie wichtig liebvolle Zuwendung für Kinder ist.

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