Eigentlich sollte es 10 Tage nach Wildflecken gehen… dahin, wo viele der Jugendlichen bereits als Kinder waren, dann als Konfis, danach im Jugendcamp – und nun waren endlich die Praxistage angesagt, durch die die Jugendlichen selbst Teamer werden können. Doch dieses Jahr ist ja alles anders. Davon wollten sich die Teilnehmenden allerdings nicht entmutigen lassen! Wenn schon nicht der Kreuzberg, dann wenigstens der Heppenser Berg…das dachten sich die 17 Jugendlichen, die sich für die Praxistage@home angemeldet haben. Und so haben sie sich vom 25. bis 29. Juli zwar nicht auf den Weg nach Wildflecken gemacht, aber trotzdem eine tolle Schulung vor Ort erlebt.

Kreisjugenddiakonin Birte Kühnhold hat sich gemeinsam mit einem Team aus den Ehrenamtlichen Johanna Gunkel, Chris Stümpert und Hendrik Leitz ein Programm überlegt, das den aktuellen Hygienestandards entsprach und trotzdem Wildflecken feeling und Gemeinschaft vermitteln konnte. Beim ersten Tag drehte sich alles um das Kennenlernen: Es entstanden lustige Selbstportraits, die Gruppe hat spannende Details über jede und jeden Einzelnen erfahren, es wurde gegessen und zu guter Letzt durfte natürlich auch eine Runde „Werwolf“ nicht fehlen.

Die Vormittage starteten jeweils mit einer ausführlichen Schulungseinheit, in der es um Kommunikation ging, um Gruppenphasen und Rollen in einer Gruppe, das Vorbereiten und Durchführen von Aktionen sowie Anleiten von Spielen. An den Nachmittagen wurde die Gruppe in drei Praxisteile aufgeteilt, die parallel stattfanden und in einem rotierenden System von jedem Jugendlichen durchlaufen wurden. Eine Gruppe baute dabei gemeinschaftlich ein Insektenhotel; eine zweite gestaltete einen Wildflecken – Film unter Corona – Bedingungen und überlegten sich darüber hinaus eine Großgruppenaktion für den letzten Tag.

Die dritte Gruppe war direkt an das parallel stattfindende Kindercamp@home angegliedert und konnten ihre vormittags erworbenen Kenntnisse gleich in die Praxis umsetzen. So gestalteten einige Jugendlichen eine Fahrradrallye für Familien am Sonntag mit, andere unterstützen während der kreativen Hüttenzeiten mit den Kindern und eine dritte Gruppe unterstützte tatkräftig als Piraten verkleidet bei der Willi – Wildfleck – Suche. Alle Tage endeten mit einem Tagesabschluss, der bereits am ersten Abend von den Jugendlichen selbst gestaltet wurde und mit dem die Teilnehmenden sich auf den Heimweg machten.

Der Mittwoch startete dann mit der von den Jugendlichen gestalteten „Heppenser Bergwanderung“, bei der die angehenden Teamerinnen und Teamer die einzelnen Stationen selbst überlegt und angeleitet haben. Im Anschluss wurde viel über den selbstgedrehten Film gelacht, es gab eine ausführliche Reflexion und mit einer großen Wasserschlacht wurden die Co`s als angehende Teamerinnen und Teamer getauft. Am Abend wurde ein großer Abschluss gemeinsam mit dem Kindercamp im Jade – Stadion gefeiert, wo die Co`s sich unter viel Beifall vorstellen konnten und die Praxistage@home gebührend zu Ende brachten.

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