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Sturmsegeln, Regen und Sonnenbrand

Glücklich und zufrieden sind 90 Seglerinnen und Segler in Delmenhorst angekommen. „Wir veranstalten schon viele Jahre Segelfreizeiten, aber es war dieses Mal sicherlich das außergewöhnlichste Wetter“, berichtet Diakon Martin Kütemeyer bei der Ankunft den wartenden Eltern. Bereits am ersten der zehn Segeltage zwang ein angekündigter Sturm die vier Schiffe mit den Crews aus dem Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land zu einer frühen Abfahrt. Windstärken in Böen bis 12 fegten über die Niederlande, als alle (zum Glück) bereits sicher im Hafen lagen. Der stärkste Julisturm seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zeigte eindrucksvoll die Stärke der Natur.

201508_DOLL_Segeln2Auch die übrigen Tage erwartete die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kräftige Winde, was aber der Segelbegeisterung und der Stimmung keinen Abbruch tat. Für die Abende hatten die Teams tolle Programmpunkte vorbereitet. Da wurde gespielt, gequizzt, gesungen, geschauspielert und jeder Tag mit einer Abendandacht abgerundet.

Pünktlich zum gemeinsamen Freitag auf der Watteninsel Vlieland kam die Sonne, der Wind flaute ab und alle atmeten entspannt durch. Im Hafen feierten insgesamt 9 Schiffe aus 3 Landeskirchen (6 aus der oldenburgischen) den traditionellen Abendmahlsgottesdienst vor eindrucksvoller Hafenkulisse. Zum ersten Mal ließen sich auch fünf Konfirmandinnen taufen und Landesjugendpfarrer Sven Evers hielt die Predigt.

Anschließend gab es wieder ein großes Grillbuffet für die über 200 hungrigen Seglerinnen und Segler.

Am Samstag war dann bei schönstem Sommerwetter noch ein wenig Badeaction angesagt und ein stimmungsvoller Vollmondabend im Wattenmeer machte allen Mitreisenden den Abschied nächsten Tag schwer.

Aber … 2016 stechen wir auch wieder in See damit es dann wieder heißt: Kirche unter vollen Segeln.

Martin Kütemeyer

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