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Strategien für mehr #hopeSpeech

Verwendet wird der Begriff oft, an einer klaren Definition mangelt es aber. Die Sprache ist von hateSpeech. Es gibt eine weit verbreitete Definition des Europarates, die allerdings eher unleserlich ist. Danach heißt es:

HateSpeech sind: „[…] alle Ausdrucksformen, die Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus oder andere Formen auf Intoleranz beruhendem Hass verbreiten, dazu anstiften, sie fördern oder rechtfertigen […]“

Europarat, Ministerkomitee, Empfehlung Nr. (97) 20; Übersetzung: A. Stefanowitsch

In Zusammenarbeit mit dem Projekt „NetzTeufel“ der Evangelischen Akademie zu Berlin veranstaltete das Landesjugendpfarramt Oldenburg unter der Leitung von Farina Hubl und Lucas Scheel einen Workshoptag für Multiplikator*innen.

Es geht weniger um das Gefühl Hass, als um die damit verbundenen abwertenden Einstellungen, wie Rassismus oder Antisemitismus. Diese Feindlichkeiten sind keine Einzelfälle, sondern in der Gesellschaft weit verbreitet. Deshalb sprechen wir lieber von „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“.

Projekt NetzTeufel

Gemeinsam mit Timo Versemann, Leiter des Projektes, erarbeiteten die teilnehmenden Ehrenamtlichen der Evangelischen Jugend Oldenburg, Mitarbeitende aus dem Landesjugendpfarramt Oldenburg, drei Schulen und zwei Kreisjugenddiensten Strategien im Umgang mit Hass im Netz.

Dabei lernten die Multiplikator*innen im Workshop eine offline anwendbare Methode kennen, mit der verschiedene Kulturtechniken der digitalen Kommunikation wie Memes oder Gifs abgebildet und zugleich in Frage gestellt werden können.

Das Material zur Weiterarbeit gibt Impulse dazu, was ein spezifisch christlicher Beitrag in diesem neuen Feld digitaler Zivilgesellschaft sein kann. Es wird vom Projektteam unter freier Lizenz zur Verfügung gestellt: #HopeSpeech-Workshop


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